Jeremias Heimbach macht Musik, seit er denken kann. Bereits mit zarten 18 Jahren zählte er zu den
erfolgreichsten und bekanntesten Namen der Beatmaker-Szene. Doch der Traum einer eigenen Band ließ den Musiker nicht los. So kontaktierte er kurzerhand seinen Schulfreund Oliver Sparkuhle, dieser war ebenfalls Feuer und Flamme und gemeinsam machten sie sich an das Projekt. Mit Ben Hoffmann und Jonas Hermann war die Band dann 2018 komplett. Noch im selben Jahr spielten sie einen Gig in Helmstedt, der eine Booking-Agentur auf sie aufmerksam machte.
Von da an ging es sehr schnell – ehe sie sich versahen, waren sie als
Vorgruppe für große Künstler wie
OK KID, Das Moped, Giant Rooks oder
Cro unterwegs. 2019 veröffentlichten Jeremias
ihre Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben". Obwohl sie sich mit der EP noch in ihrer Findungsphase befanden, war die musikalische Richtung bereits zu erkennen:
lockere Indie-Sounds mit Disco-Einflüssen. Ihr erstes Album „Golden Hour" folgte drei Jahre später und belegte direkt Platz 9 der deutschen Albumcharts 2021.
Die Band erzählt in ihren Texten aus dem alltäglichen Leben: Es schwingen verschiedene Emotionen wie
Schmerz, Melancholie und die pure Freude am Leben mit. Themen wie die erste Liebe, der erste Liebeskummer, das Gefühl unbesiegbar zu sein oder allein gegen den Rest der Welt zu stehen, sind nur ein Teil der Erfahrungen und Emotionen, die Jeremias in ihren Texten verarbeiten. Sie
dokumentieren und verbreiten den Prozess des Erwachsenwerdens und sprechen so besonders ein junges Publikum an.
Bei ihren
Konzerten geben die vier Vollgas. Ihre Musik setzen sie gekonnt mit
durchdachtem und stimmungsvollem Licht in Szene. So entsteht eine Show mit besonderer Disco-Clubatmosphäre, in der das Publikum lauthals mitsingt und tanzt. Jeremias verstehen es, ihre Zuschauer*innen abzuholen und
sprechen ihnen dabei direkt aus der Seele.